Mikrofonwerte

Durch ihren Flügelschlag erzeugen die Bienen einen Summton mit gleichbleibender Frequenz und einem charakteristischen Geräuschespektrum. Dieser spielt bei der Kommunikation eine zentrale Rolle. Die lang akzeptierte Theorie, dass sie ausschließlich durch Tanzbewegungen interagieren, wurde inzwischen widerlegt, denn bei diesen Tänzen entsteht auch Schall. Während der sogenannten „Schwänzelphase“ erzeugen Bienen beispielsweise niederfrequente Laute.
Die für die Königin typischen Töne sind „Quaken“ und „Tüten“. Nach dem Schlupf zeigt die Jungkönigin ihre Anwesenheit durch „Tüten“ an. Die verbleibenden Königinnen in ihren noch geschlossenen Zellen antworten mit „Quaken“. Wenn die erste Jung-Königin aus ihrer Zellen schlüpfen will, gibt sie durch (unbeantwortetes) „Quaken“ aus der Zelle heraus bekannt, dass keine andere mehr im Stock ist. Diese Geräusche werden durch die Flugmuskulatur und das Anpressen der Königinnen an die Wabe erzeugt.
Mithilfe unseres USB- Mikrophons, welches ein Aufnahmespektrum von 50Hz-16KHz aufweist, können wir diese verschiedenen Geräuschtypen analysieren und so auf die aktuellen Verhaltensweisen des Volkes rückschließen.